Gebäudeeinmessung

Das Bremer Vermessungs- und Katastergesetz (VermKatG Bremen) verpflichtet die Grundstückseigentümer ein neu errichtetes oder in seinem Grundriss verändertes Gebäude einmessen zu lassen.

 

"Wird ein Gebäude neu errichtet oder in seinem Grundriß verändert, so ist der Gebäudeeigentümer verpflichtet, das Gebäude auf seine Kosten von der Katasterbehörde oder einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur einmessen zu lassen. Sofern ein Gebäudeeigentümer die Einmessung nicht innerhalb von sechs Monaten nach Baubeginn selbst veranlaßt, ist die Katasterbehörde berechtigt, die Einmessung von Amts wegen vorzunehmen oder vornehmen zu lassen und Kostenerstattung zu verlangen..." VermKatG Bremen §11 (2)

 

Die durch uns, als öffentlich bestellter Vermessungsingenieur, gefertigten Unterlagen werden durch das Katasteramt in das Liegenschaftskataster übernommen. Das eingemessene Gebäude wird in die Liegenschaftskarte eingetragen, damit steht der Gebäudegrundriss der gesamten Verwaltung und anderen Kartennutzern als Planungs- und Entscheidungsgrundlage zur Verfügung. Im Zuge der Gebäudeeinmessung werden auch die beschreibenden Flurstücksangaben, wie Lagebezeichnung und Nutzungsart fortgeführt.

Das zuständige Katasteramt fordert den Grundstückseigentümer nach der endgültigen Fertigstellung eines genehmigungs- bzw anzeigepflichtigen Bauwerks auf, die Einmessung vornehmen zu lassen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hat der Eigentümer sein errichtetes Gebäude einmessen zu lassen.